Lexikon

Krug

Manfred, deutscher Filmschauspieler und Sänger, * 8. 2. 1937 Duisburg; über viele Jahre einer der meistbeschäftigten Film-, Fernseh- und Unterhaltungskünstler der DDR; 1977 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland; wurde danach besonders populär durch seine Fernsehrollen („Auf Achse“, „Tatort“, „Liebling Kreuzberg“); Filme u. a.: „Spur der Steine“ 1966; „Die Faust in der Tasche“ 1979. - Erinnerungen: „Abgehauen. Ein Mitschnitt und ein Tagebuch“ 1996.
  • Deutscher Titel: Spur der Steine
  • Original-Titel: SPUR DER STEINE
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 1966
  • Regie: Frank Beyer
  • Drehbuch: Karl-Georg Egel, Frank Beyer
  • Kamera: Günter Marczinkowsky
  • Schauspieler: Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche, Johannes Wieke, Walter Richter-Reinick
Der Film erzählt von drei jungen Menschen in der DDR, deren Leben miteinander verbunden ist. Da ist der SED-Parteisekretär Werner Horrath, der durch seine Beziehung zu der Ingenieurin Kati Klee in seinem Glauben an Partei und Staat erschüttert wird. Kati arbeitet zusammen mit dem Arbeiter Hannes Balla (Manfred Krug) in einer Baubrigade. Er gibt seine Ablehnung gegenüber dem sozialistischen Staatsapparat offen zu.
Frank Beyers »Spur der Steine« wird bereits nach wenigen Wochen verboten und kann erst nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 in den Kinos wieder aufgeführt werden.
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