Lexikon
Magnẹsium
[
das; griechisch
]chemisches Zeichen Mg, silberweißes zweiwertiges Erdalkalimetall, Atommasse 24,305, Ordnungszahl 12, Dichte 1,75, Schmelzpunkt 650 °C, kommt in der Natur zu etwa 2% in zahlreichen Mineralien vor, von denen Dolomit, (CaCO3·MgCO3), Magnesit, (MgCO3), Serpentin, Talk, Meerschaum, Asbest (Magnesiumsilicate), Kainit (MgSO4·KCl·3H2O), und der Karnallit (MgCl2·KCl·6H2O) die wichtigsten sind. In der belebten Natur ist Magnesium ein wichtiger Bestandteil des Chlorophylls. Magnesium wird durch Elektrolyse von geschmolzenem, wasserfreiem Magnesiumchlorid oder durch thermische Reduktion von Magnesiumoxid gewonnen. Verwendung findet Magnesium (z. B. im Flugzeug- und Automobilbau) vorwiegend in Form von Legierungen (Magnalium, Hydronalium, Duralumin) sowie als Elektronmetall (Elektron).
Verbindungen
Magnesiumoxid (Magnesia, Bittererde), MgO, entsteht bei der Verbrennung von Magnesium unter Ausstrahlung eines glänzend weißen Lichts, wird zur Herstellung von hochfeuerfesten Steinen und Laboratoriumsgeräten, zur Herstellung von Steinholz und in der Medizin als mildes Neutralisationsmittel (Magnesia usta) verwendet.
Biologische Bedeutung
Magnesium ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es wird dem menschlichen Organismus über die pflanzliche Nahrung (Bestandteil des Chlorophylls) zugeführt. Magnesiummangel kann zu Muskelzuckungen, Bewegungsstörungen und Verkrampfungen der inneren Organe führen.
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