Lexikon
Malaysia
Fremdherrschaft
Wie andere Gebiete Südostasiens stand auch die Malaiische Halbinsel seit den frühen Jahrhunderten n. Chr. unter indischem Kultureinfluss. Im 15. Jahrhundert stieg die Hafenstadt Malakka zum Sultanat und wichtigsten Hafen Südostasiens auf; sie spielte eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung des Islams. 1511 wurde Malakka von den Portugiesen und 1641 von den Holländern erobert, die es 1824 an England abtraten. Malakka, Singapur und Penang fassten die Briten verwaltungsmäßig zu den Straits Settlements zusammen, die 1867 Kronkolonie wurden. 1895 vereinigte Großbritannien vier malaiische Sultanate zu den Federated Malay States. Während des 2. Weltkriegs war die Malaiische Halbinsel von Japan besetzt. 1946 erfolgte eine Neuordnung der Region. Aus den Straits Settlements, den Federated Malay States u. a. Gebieten entstand die Malayan Union (Malaiische Union), die 1948 zur Federation of Malaya (Malaiischer Bund) wurde. Singapur erhielt einen Sonderstatus. Die Kommunisten entfachten eine Aufstandsbewegung gegen die Kolonialmacht, die erst nach Jahren niedergeschlagen werden konnte. 1957 wurde der Malaiische Bund unabhängig.
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