Lexikon

Malaysia

Wirtschaft und Verkehr

Malaysia gehört zu den wachstumsstarken Staaten Südostasiens. Seit den 1980er Jahren wird der Industriesektor konsequent ausgebaut und hat inzwischen einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt von rund 50%. Durch großzügige Steuerbefreiungen bzw. -nachlässe bemüht sich Malaysia mit Erfolg, möglichst viele ausländische Unternehmen ins Land zu holen. Mit zollfreien Exportzonen für die ausländische Industrie schuf die Regierung zusätzliche wirtschaftliche Anreize. Das Land ist ein international bedeutender Hersteller von elektronischen Bauelementen und Speicherchips sowie von Elektrogeräten. Die zu Westmalaysia gehörende Insel Penang, die früher fast ausschließlich vom Zinnabbau und Tourismus lebte, wird heute als Malaysias „Silicon Valley“ bezeichnet. Zu den neu etablierten Industriezweigen gehören auch die Kraftfahrzeugmontage und die Düngemittelerzeugung, daneben werden Agrar- und Bergbauprodukte sowie Holz und Textilien verarbeitet bzw. hergestellt.
Um die Exportabhängigkeit der malaysischen Wirtschaft zu verringern, bemüht sich die Regierung um die Stärkung des Binnenmarktes und des Dienstleistungssektors. Der Fremdenverkehr, vor allem der Badetourismus an der Ostküste Westmalaysias und der Ökotourismus in Ostmalaysia, ist von wachsender Bedeutung.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Bedrohter Regenwald
    2. Feuchtwarmes Tropenklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Zinn, Palmöl und Kautschuk
    2. Unterschiedliche Erschließung
  7. Geschichte
    1. Fremdherrschaft
    2. Das unabhängige Malaysia
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