Lexikon

Markt

Wirtschaft

Marktfunktionen

Durch das Zusammentreffen von Anbietern und Nachfragern auf Märkten bilden sich Preise. Diese zeigen den Grad der Knappheit gehandelter Güter an und bestimmen dadurch das Wirtschaftshandeln von Unternehmen und Konsumenten (Informations- und Lenkungsfunktion). Die Entscheidungen der wirtschaftenden Menschen über die Verwendung knapper Ressourcen für Investitionen, Produktion und Konsum werden so aufeinander abgestimmt, dass die Gesellschaft bestmöglich mit knappen Gütern und Dienstleistungen versorgt wird (Koordinationsfunktion). Steigende Preise signalisieren eine geänderte Zusammensetzung der am Markt geäußerten Bedürfnisse und damit neue Gewinnchancen. Sie vermitteln Anreize zur Umlenkung von Ressourcen und zur Entwicklung neuer und besserer Produkte und Produktionsverfahren (Entwicklungs- und Fortschrittsfunktion).
  1. Einleitung
  2. Marktwirtschaft
  3. Marktfunktionen
  4. Leistungsfähigkeit von Märkten
Übergewicht
Wissenschaft

Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen

Ob eine Person übergewichtig ist, wird bisher anhand des Verhältnisses von Gewicht und Körpergröße bestimmt. Dieser sogenannte Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt aber nicht die Verteilung des Fettes im Körper und lässt zudem außer Acht, dass beispielsweise auch viel Muskelmasse zu einem hohen Gewicht führen kann. Eine...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon