Lexikon

Markt

Wirtschaft

Marktfunktionen

Durch das Zusammentreffen von Anbietern und Nachfragern auf Märkten bilden sich Preise. Diese zeigen den Grad der Knappheit gehandelter Güter an und bestimmen dadurch das Wirtschaftshandeln von Unternehmen und Konsumenten (Informations- und Lenkungsfunktion). Die Entscheidungen der wirtschaftenden Menschen über die Verwendung knapper Ressourcen für Investitionen, Produktion und Konsum werden so aufeinander abgestimmt, dass die Gesellschaft bestmöglich mit knappen Gütern und Dienstleistungen versorgt wird (Koordinationsfunktion). Steigende Preise signalisieren eine geänderte Zusammensetzung der am Markt geäußerten Bedürfnisse und damit neue Gewinnchancen. Sie vermitteln Anreize zur Umlenkung von Ressourcen und zur Entwicklung neuer und besserer Produkte und Produktionsverfahren (Entwicklungs- und Fortschrittsfunktion).
  1. Einleitung
  2. Marktwirtschaft
  3. Marktfunktionen
  4. Leistungsfähigkeit von Märkten
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Wissenschaft

Ammoniak statt Wasserstoff?

Während für die Energiewende weiterhin große Hoffnungen auf Wasserstoff als Energieträger ruhen, rückt ein weiterer „Wundertreibstoff“ zunehmend in den Blick der Energiewirtschaft: Ammoniak. Diese chemische Verbindung aus einem Stickstoffatom und drei Wasserstoffatomen (kurz NH3), als Energieträger zu verwenden, ist keine ganz...

Weberknecht unter UV
Wissenschaft

Biofluoreszenz: Leuchtende Signale im Regenwald

Viele Tiere zeigen bei Bestrahlung mit Sonnenlicht oder UV-Licht subtile Leuchtmuster – sie fluoreszieren. Wozu diese Biofluoreszenz dient, ist jedoch meist unklar., Jetzt haben Zoologen im peruanischen Regenwald Weberknechte entdeckt, die ein bei Mondlicht und Dämmerung blaugrün leuchtendes Rückenmuster tragen. Diese Struktur...

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