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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

absetzen

b|set|zen
V.
1, hat abgesetzt
I.
mit Akk.
1.
etwas a.
a)
aus den Händen, vom Rücken nehmen und niedersetzen;
eine schwere Tasche, den Tornister a.
b)
aus einer Stellung, Haltung wegnehmen;
Ggs.
ansetzen;
ein Glas a.; die Flöte, den Bogen a.
c)
eine Zeit lang mitführen und dann liegen lassen;
der Fluss setzt Sand, Geröll am Ufer ab
d)
nicht länger aufführen;
ein Theaterstück (vom Spielplan) a.
e)
nicht weiterführen;
eine ärztliche Behandlung a.
f)
nicht länger einnehmen;
ein Medikament a.
g)
verkaufen;
eine Ware a.
h)
bei der Steuererklärung als berufsbedingte Ausgabe geltend machen und abziehen;
Beträge von der Steuer a.
i)
mit einer neuen Zeile beginnen lassen;
einen Text a.
2.
ein Tier a.
nicht mehr von der Mutter säugen lassen
3.
jmdn. a.
a)
jmdm. sein Amt nehmen;
einen Herrscher, Leiter a.
b)
aus dem Fahrzeug aussteigen lassen;
jmdn. am Marktplatz a.
II.
refl.
sich a.
1.
etwas setzt sich ab
sinkt nach unten und bleibt liegen;
am Boden haben sich Pflanzenreste, hat sich Schlamm abgesetzt
2.
jmd. setzt sich ab
ugs.
geht heimlich weg;
Truppen setzen sich ab
ziehen sich zurück;
sich ins Ausland a.
III.
unpersönl., mit „es“
es wird gleich etwas a., es wird Prügel, Ohrfeigen a.
du wirst gleich Prügel, Ohrfeigen bekommen
IV.
o. Obj.
innehalten;
reden, trinken, ohne abzusetzen
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