Lexikon
Mitọse
[
Kernteilungdie; griechisch
]Kernteilung: Mitose
Kernteilung: Mitose
In der Interphase haben sich die Chromosomen, die hier noch als verknäuelte Chromatinfasern vorliegen, verdoppelt. Auch die Centrosomen liegen nun zweifach vor. In der Prophase verdichten sich die Chromatinfasern und die Chromosomen werden sichtbar. Sie bestehen nun aus zwei Chromatiden. Zwischen den Centrosomen bildet sich die Mitosespindel aus. In der Prometaphase sind die Chromosomen noch stärker verdichtet und jede Chromatide weist nun ein eigenes Kinetochor auf, an das sich Spindelfasern heften. In der Metaphase ordnen sich die Chromosomen in der Mitte zwischen den beiden Spindelpolen, in der sog. Äquatorialplatte, so an, dass die Kinetochore der jeweiligen Schwesterchromatiden zu den entgegengesetzten Spindelpolen weisen. In der Anaphase werden die beiden Chromatiden jedes Chromosoms zu den beiden Zellpolen hin auseinandergezogen. Dabei werden die Chromatiden zu eigenständigen Chromosomen, so dass am Ende an beiden Zellpolen wieder der gleiche vollständige Chromosomensatz vorliegt. In der Telophase beginnt die Neubildung der Zellkerne. Gleichzeitig findet auch die Teilung der Zelle statt, so dass am Ende zwei Tochterzellen zu erkennen sind.
© wissenmedia
Bei der Bildung der Geschlechtszellen findet eine besondere Form der Kernteilung statt, die Reifeteilung oder Reduktionsteilung (Meiose), die die Aufgabe hat, den normalerweise in den Zellen doppelt vorhanden Chromosomensatz zu einem einfachen zu reduzieren.
Wissenschaft
Ein Omnibus ohne Fahrer
Lebenswerte, grüne Städte und Regionen benötigen einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Doch dafür gibt es nicht genug Fahrer. Eine Alternative sind autonom fahrende Busse, Lkw und Shuttle-Fahrzeuge. Vielversprechende Projekte gibt es bereits. von ULRICH EBERL Auf den ersten Blick haben die Städte Tallinn und Seoul nicht...
Wissenschaft
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....