Lexikon
Moralịsten
[
lateinisch
]allgemein Sittenbeobachter und -kritiker, Schilderer des menschlichen Lebens; im engeren Sinne Verfasser philosophischen Schrifttums, in dem das Leben ohne vorgefasste Theorie (und insofern eigentlich gerade nicht „moralisch“) betrachtet wird. Als Hauptvertreter gelten die französischen Moralisten: M. de Montaigne, F. Larochefoucauld, J. de La Bruyère, L. de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, Chamfort u. a. Doch gibt es Moralisten in allen Kulturländern: in der griechisch-römischen Antike ebenso wie in England (A. A. C. Shaftesbury), Italien, Spanien (B. Gracian), Deutschland (G. C. Lichtenberg, A. Schopenhauer, F. Nietzsche u. a.).
Wissenschaft
Ein buntes Plastik-Meer
Eine Flut von großen und kleinen Kunststoffteilen durchzieht die Ozeane. Die Verbreitung des Plastikmülls im Meer hat negative Folgen für die Ökosysteme. Der Zufluss muss dringend gestoppt werden. Von BETTINA WURCHE Eine violette Seegurke liegt auf dem hellen, schlickigen Boden des Marianengrabens. Nicht weit davon bläht sich...
Wissenschaft
Erde zu Erde
Mikroorganismen zersetzen Tote in einem Hightech-Sarg in 40 Tagen zu Erde. Die Idee kommt aus den USA – nun gibt es die neue Bestattungsmethode auch hierzulande. von SALOME BERBLINGER und DESIRÉE KARGE Es handelt sich um kompostiertes Schwein. Doch die Erde riecht nach Blumenerde, wie man sie in einen Balkonkübel füllen würde....