Lexikon
Moralịsten
[
lateinisch
]allgemein Sittenbeobachter und -kritiker, Schilderer des menschlichen Lebens; im engeren Sinne Verfasser philosophischen Schrifttums, in dem das Leben ohne vorgefasste Theorie (und insofern eigentlich gerade nicht „moralisch“) betrachtet wird. Als Hauptvertreter gelten die französischen Moralisten: M. de Montaigne, F. Larochefoucauld, J. de La Bruyère, L. de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, Chamfort u. a. Doch gibt es Moralisten in allen Kulturländern: in der griechisch-römischen Antike ebenso wie in England (A. A. C. Shaftesbury), Italien, Spanien (B. Gracian), Deutschland (G. C. Lichtenberg, A. Schopenhauer, F. Nietzsche u. a.).
Wissenschaft
Morgendlicher Kaffee könnte Herzgesundheit fördern
Für viele Menschen gehört der morgendliche Kaffee zur alltäglichen Routine. Eine Studie zeigt nun, dass diese Gewohnheit potenziell gut für die Gesundheit ist. Der Analyse zufolge hatten Personen, die üblicherweise morgens Kaffee trinken, ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Ursachen zu sterben, als...
Wissenschaft
Als die Tage kürzer waren
In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...