Lexikon

Mosebach

Martin, deutscher Schriftsteller, * 31. 7. 1951 Frankfurt a. M.; widmet sich in seinen meist in Frankfurt angesiedelten, stilistisch virtuosen Romanen der Darstellung des alltäglichen, sinnlich-ästhetischen Lebensgenusses: „Das Bett“ 1983; „Ruppertshain“ 1985; „Westend“ 1992; „Der Nebelfürst“ 2001; „Der Mond und das Mädchen“ 2007; auch Lyrik, Theaterstücke, Hörspiele, Reiseberichte (u. a. „Stadt der wilden Hunde“ 2008, „Als das Reisen noch geholfen hat“ 2011) und Essays; erhielt 2007 den Georg-Büchner-Preis.
Proton, Messungen
Wissenschaft

Ist der Streit um den Radius des Protons entschieden?

Wie groß Protonen sind, sorgt seit 2010 für Aufregung in der Teilchenphysik. Neue Erkenntnisse legen einen kleineren Wert nahe als früher angenommen. von DIRK EIDEMÜLLER Protonen gehören sind in allen Atomkernen enthalten. Der leichteste, Wasserstoff, besteht aus exakt einem Proton. Schwerere Atomkerne haben zusätzliche Protonen...

Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch