Lexikon
Mykẹne
Mykenai; Mykenäaltgriechische Stadt und Burg in der Landschaft Argolis auf dem Peloponnes; nach der griechischen Sage von Perseus gegründet, im 2. Jahrtausend unter kulturellem Einfluss von Kreta. Die Burg, bei Homer Sitz des Königs Agamemnon, wurde um 1200–1180 v. Chr. zerstört. Ausgrabungen (1874 begonnen durch H. Schliemann) erbrachten Spuren von Besiedlungen im 3. Jahrtausend v. Chr.; aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. stammen königliche Schachtgräber, in denen Goldmasken, Goldschmuck und Gefäße aus Gold und Silber gefunden wurden. Erhalten blieben ferner der Mauerring mit dem Löwentor, Teile des Palastes, am Fuß des Burgbergs Wohnquartiere, Gewerbebetriebe und Handelsmagazine sowie zahlreiche große Kuppelgräber (13. Jahrhundert v. Chr.), darunter das sog. Schatzhaus des Atreus.
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...
Wissenschaft
Der Mensch als Regenwurm
Forschende bohren tiefe Löcher in Ackerböden und ahmen damit Regenwürmer nach. Wie Pflanzen im Klimaumbruch davon profitieren, zeigen erste Ergebnisse von Feldversuchen in Hildesheim und Schwerin. von KATJA MARIA ENGEL Mit langen Metallstangen drücken Forschende Löcher in einen Weizenacker in der Nähe von Hildesheim. Damit die...
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