Lexikon
Mykẹne
Mykenai; Mykenäaltgriechische Stadt und Burg in der Landschaft Argolis auf dem Peloponnes; nach der griechischen Sage von Perseus gegründet, im 2. Jahrtausend unter kulturellem Einfluss von Kreta. Die Burg, bei Homer Sitz des Königs Agamemnon, wurde um 1200–1180 v. Chr. zerstört. Ausgrabungen (1874 begonnen durch H. Schliemann) erbrachten Spuren von Besiedlungen im 3. Jahrtausend v. Chr.; aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. stammen königliche Schachtgräber, in denen Goldmasken, Goldschmuck und Gefäße aus Gold und Silber gefunden wurden. Erhalten blieben ferner der Mauerring mit dem Löwentor, Teile des Palastes, am Fuß des Burgbergs Wohnquartiere, Gewerbebetriebe und Handelsmagazine sowie zahlreiche große Kuppelgräber (13. Jahrhundert v. Chr.), darunter das sog. Schatzhaus des Atreus.
Wissenschaft
Klimavorhersagen mit dem Quantencomputer?
Jeder, so scheint es, hat eine Wunderlösung zum Klimawandel. Für manche lautet sie Wasserstoff, für andere Kernkraft oder Mikroalgen oder schwimmende Solaranlagen oder Bäume pflanzen. Für sich allein werden die meisten dieser Ideen zur Lösung nicht ausreichen, sie haben aber immerhin das Potenzial, dazu beizutragen. Eine absurde...
Wissenschaft
Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter
Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...