Lexikon

Nordkorea

Die Herrschaft Kim Il Sungs

Am 9. 9. 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. Mit einer Agrarreform wurden die Bauern enteignet. Es folgte die Verstaatlichung der Industrie, des Bankenwesens und des Verkehrswesens. Auf das sowjetisch-chinesische Zerwürfnis reagierte Kim Il Sung mit einer eigenen Ideologie (Juche), die er 1970 in den Parteistatuten verankern ließ. Diese Ideologie der „Eigenständigkeit“ betonte die wirtschaftliche und politische Autonomie des Landes. Der Diktator führte einen nahezu religiösen Kult um seine Person ein, der auch auf seine Familie, besonders auf seinen Sohn Kim Jong Il, und seine Vorfahren ausgedehnt wurde.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Kühlgemäßigtes Monsunklima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Die Herrschaft Kim Il Sungs
    2. Jüngste Entwicklungen
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