Lexikon
Nordkorea
Die Herrschaft Kim Il Sungs
Am 9. 9. 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. Mit einer Agrarreform wurden die Bauern enteignet. Es folgte die Verstaatlichung der Industrie, des Bankenwesens und des Verkehrswesens. Auf das sowjetisch-chinesische Zerwürfnis reagierte Kim Il Sung mit einer eigenen Ideologie (Juche), die er 1970 in den Parteistatuten verankern ließ. Diese Ideologie der „Eigenständigkeit“ betonte die wirtschaftliche und politische Autonomie des Landes. Der Diktator führte einen nahezu religiösen Kult um seine Person ein, der auch auf seine Familie, besonders auf seinen Sohn Kim Jong Il, und seine Vorfahren ausgedehnt wurde.
Wissenschaft
Neue Einblicke in supraleitendes Graphen
Graphen ist ein einlagiges Kohlenstoffmaterial, das einige besondere Eigenschaften aufweist – es wird beispielsweise unter bestimmten Bedingungen supraleitend. Wie diese widerstandslose Stromleitung beim Graphen zustande kommt, haben Wissenschaftler nun erstmals aufgedeckt. Die neuen Erkenntnisse könnten die praktische Nutzung...
Wissenschaft
Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn
Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...
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