Lexikon
Österreichisch-Ungarischer Ausgleich
das 1867 geschlossene Übereinkommen über das staatsrechtl. Verhältnis zwischen Österreich u. Ungarn. Den Beginn des Ausgleichswerkes bildete die Einsetzung eines ungar. Ministeriums unter Graf Julius Andrassy als Min.-Präs. Im Mai 1867 wurde der Entwurf des Ausgleichgesetzes durch die beiden Häuser des ungarischen Parlaments angenommen u. Anfang Juni die Krönung des Kaiserpaares zur Königin bzw. zum König von Ungarn vollzogen. Durch den Ausgleich entstand die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als Realunion zweier autonomer Staaten (Dualismus).
P. Berger (Hrsg.), Der österreich.-ungar. Ausgleich von 1867. Vorgeschichte u. Wirkungen. 1967.
Wissenschaft
Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern
Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...
Wissenschaft
Sind die Klimaziele noch erreichbar?
Einen Zustand zu erreichen, in dem sich die Menge der durch Menschen verursachten Treibhausgase in der Atmosphäre nicht weiter erhöht, ist in den vergangenen Jahren zum zentralen Ziel des Klimaschutzes geworden. Im Englischen hat sich dafür mittlerweile der Begriff „Net Zero“ etabliert, der sinngemäß mit Netto-null-Emissionen...
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