Lexikon

Palạst

[
der; französisch
]
monumentales, schlossähnliches Wohn- oder Repräsentationsgebäude, unbewehrt, meist mit großen Innenhöfen. Überreste von Palastbauten des Altertums sind besonders in Ägypten, Mesopotamien, Kreta und Italien (Rom) erhalten. Eine Sonderform ist die mittelalterliche Pfalz. Reich an Palästen der Gotik (Dogenpalast, Venedig), der Renaissance (Palazzo Pitti, Florenz) und des Barocks (Palazzo Spada, Rom) ist Italien; sie dienten im Allgemeinen dem Adel als städtische Wohnsitze. Auch in Frankreich finden sich bedeutende Beispiele der abendländischen Palastarchitektur (Palais).
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