Lexikon
Rosendorfer
Herbert, deutscher Schriftsteller, * 19. 2. 1934 Gries bei Bozen, † 20. 9. 2012 Bozen; vielseitiger Schriftsteller mit Vorliebe für grotesk-fantastische Geschehnisse. Größeren Erfolg hatte er mit seinen „Briefen in die chinesische Vergangenheit“ (1983), einer Satire auf die Bundesrepublik Deutschland der 1980er Jahre. Als Drehbuchautor schrieb er u. a. Folgen für den „Tatort“, „Der Alte“ oder für die Serie „Weißblaue Geschichten“; ferner war er als Bühnenautor tätig. Weitere Romane: „Der Ruinenbaumeister“ 1969; „Deutsche Suite“ 1972; „Das Messingherz“ 1979; „Stephanie und das vorige Leben“ 1987; „Ein Liebhaber ungerader Zahlen “ 1994; „Der Meister“ 2011; Erzählungen: „Das Zwergenschloss und andere Erzählungen“ 1982; „Die Frau seines Lebens“ 1983.
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...
Wissenschaft
»Es gibt kein Limit«
Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...