Lexikon
Rotterdạm
zweitgrößte Stadt und größter Hafen der Niederlande, bedeutendster Seehafen des europäischen Festlands, in der Provinz Südholland, 590 000 Einwohner, als Agglomeration 1,08 Mio. Einwohner, zu beiden Seiten des nördlichen Hauptarms des Rheindeltas und der Neuen Maas. Rotterdam war im 2. Weltkrieg stark zerstört, neue Innenstadt; St.-Laurentius-Kirche (15. Jahrhundert); Universität (1973); Nationalmuseum für Schifffahrt, Museum Boymans und Völkerkundemuseum. Große industrielle Bedeutung Rotterdams und seiner Umgebung: Werften und Reparaturwerkstätten für See- und Binnenschiffe, Maschinenbau, Erdölraffinerien, Öl-, Margarine-, Seifen-, Schokoladenfabriken; Kaffeeröstereien; Holz verarbeitende Industrie, Auto-, chemische Industrie, Elektrogerätebau, Textilindustrie; Bahn- und Luftverkehrsknotenpunkt. Durch den Nieuwe Waterweg entstand 1870 eine kurze, schleusenfreie Verbindung zum Meer. Rotterdam dehnte sich weit nach Norden entlang der Rotte, nach Süden über den Fluss und nach Westen aus und ist mit Schiedam und mit Vlaardingen zusammengewachsen. Zum Hafen von Rotterdam gehören im weiteren Sinne auch die benachbarten Häfen von Schiedam, Vlaardingen und Hoek van Holland (Schnell- und Fährhafen von England/Harwich, Tilbury) und Europoort. Durch den Güterverkehr im Hafen entwickelte sich ein reger internationaler Handel (Getreide, Baumwolle, Häute, Südfrüchte, Öl, Kaffee, Tabak).
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