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LEXIKON

Saramgo

José, portugiesischer Schriftsteller, * 16. 11. 1922 Azinhaga, Provinz Ribatejo,  18. 6. 2010 Tías, Lanzarote; schrieb zunächst Gedichte und Kurzgeschichten sowie politische Kommentare für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften; verband in seinen sozialkritischen Romanen, die in einer bilderreichen, barock-pompösen Sprache geschrieben sind, häufig historische Ereignisse und Fiktion; schrieb auch Lyrik und Theaterstücke. Saramago gilt als Erneuerer der portugiesischen Gegenwartsliteratur. Zu seinen Hauptwerken zählen u. a. „Hoffnung im Alentejo“ 1980, deutsch 1985; „Das Memorial“ 1982, deutsch 1986; „Das Todesjahr des Ricardo Reis“ 1984, deutsch 1988; „Geschichte der Belagerung von Lissabon“ 1989, deutsch 1992; „Das Evangelium nach Jesus Christus“ 1991, deutsch 1993; „Die Stadt der Blinden“ 1995, deutsch 1997 (2008 verfilmt); „Alle Namen“ 1997, deutsch 1999; „Das Zentrum“ 2001, deutsch 2002; „Eine Zeit ohne Tod“ 2005, deutsch 2007; erhielt 1998 den Literaturnobelpreis.
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