Lexikon
Scholạstik
[
lateinisch schola, „Schule“
]Hochscholastik
Seit dem Ende des 12. Jahrhunderts wurden Zeugnisse griechischer und arabischer Wissenschaft (Mathematik, Astronomie, Medizin), vor allem aber die Naturphilosophie und Metaphysik des Aristoteles mitsamt seinen griechischen und arabischen Kommentatoren (Alexander von Aphrodisias, Philoponos, Simplikios [beide 5./6. Jahrhundert] Avicenna, Averroës), aufgegriffen und verarbeitet. Die Quellen des Wissens wurden von denen des Glaubens unterschieden, womit neben dem Vertrauen der Widerspruchlosigkeit zwischen allen Wegen der Wahrheitssuche (Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Duns Scotus, Franziskanerschule) sofort auch die These von möglichen Widersprüchen zwischen Wissen und Glauben auftrat (Averroismus).
- Einleitung
- Frühscholastik
- Hochscholastik
- Spätscholastik
- Neuscholastik
Wissenschaft
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...
Wissenschaft
Cannabis beeinflusst das Arbeitsgedächtnis
Wer gerade gekifft hat, kann nicht unbedingt Bestleistungen bei Denkaufgaben erwarten. Doch wie wirkt sich Cannabis langfristig auf das Gehirn aus? Die bisher größte Studie zu diesem Thema zeigt anhand von Hirnscans von über 1000 Freiwilligen, dass das Arbeitsgedächtnis bei intensiven Konsumenten weniger aktiv ist – auch, wenn...
