Lexikon
Slowakei
Wirtschaft und Verkehr
Die Trennung von der wirtschaftlich stärker entwickelten Tschechischen Republik und die Umstrukturierung von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft stellte die Slowakei nach der Unabhängigkeit vor große Probleme. Trotz eines positiven Wirtschaftswachstums ab 1994 und einer seit der Jahrtausendwende dynamischen Reformpolitik ist die Arbeitslosigkeit mit gut 10% immer noch hoch.
In den Tälern und auf den Lößböden der Tiefebene werden Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Wein und Sonnenblumen angebaut. In höheren Landesteilen überwiegt die Viehzucht. Die Wälder in den Gebirgsregionen sind wichtige Holzlieferanten und Anziehungspunkte für einen zunehmenden Tourismus, der vor allem von dem Ausbau der Wintersportorte in den Karpaten profitiert. Wichtige Industriezweige sind der Fahrzeug- und Maschinenbau, die chemische, Metall-, Textil-, Nahrungsmittel- und Holzindustrie. Fast die Hälfte der Energie wird in den Kernkraftwerken Jaslovské Bohunice und Mochovce gewonnen, der Rest in Wärme- und Wasserkraftwerken (u. a. Gabčikovo).
Dem Eisenbahnverkehr kommt noch eine relativ große Bedeutung zu. Das Straßennetz ist gut ausgebaut; eine Autobahn verbindet die Hauptstadt Bratislava mit Prag. Durch die Lage an der Donau in der Nähe des Dreiländerecks zu Österreich und Ungarn ist Bratislava der wichtigste Verkehrsknotenpunkt.
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