Lexikon
Sụsa
heute Schuschim Nordwesten von Ahvas im Iran, eine der ältesten Ansiedlungen der Menschheit. Funde an Töpferwaren aus den ältesten Schichten bezeugen für die vorgeschichtliche Zeit eine reiche Kultur, deren Herkunft noch ungeklärt ist. Im 3. Jahrtausend v. Chr. Hauptstadt der Elamer, danach geriet es unter babylonischen, später assyrischen Einfluss. Der altpersische Großkönig Kyros II. erhob Susa zur Residenz der Achämeniden, die hier prächtige Paläste erbauten. 331 v. Chr. von Alexander dem Großen erobert, dann seleukidisch; blühte erneut unter den Sassaniden und kam im 2. Jahrhundert v. Chr. unter die Herrschaft der Parther. 638 Eroberung durch die Araber, im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört; heute ein Dorf. Ausgrabungen seit 1884 brachten u. a. 9 übereinander gebaute Städte zum Vorschein; Keilschriftinschriften, Schmelzfarbenmalereien auf Wandziegeln, Reliefarbeiten u. a.
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