Lexikon

Tellkamp

Uwe, deutscher Schriftsteller, * 1968 Dresden; verlor in der DDR wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ seinen Medizinstudienplatz, verweigerte 1989 als NVA-Panzerkommandant den Befehl und wurde inhaftiert; setzte nach der Wende sein Studium fort und arbeitete als Arzt in einer unfallchirurgischen Klinik in Dresden; gewann 2004 mit seiner lyrischen Erzählung „Der Schlaf in den Uhren“ den Ingeborg-Bachmann-Preis; sein Roman „Der Turm“ 2008 schildert anhand mehrerer Familiengeschichten zwischen 1982 und 1989 die letzten Jahre der DDR; erhielt hierfür den Deutschen Buchpreis 2008; weitere Romane: „Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Café“ 2000; „Der Eisvogel“ 2005.
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Wissenschaft

Das vernetzte Gehirn

Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wer ich bin? Auch renommierte Neurowissenschaftler müssen bei der Beantwortung dieser einfachen Frage bisher in Teilen immer noch passen. Sie gehen zwar davon aus, dass die Information darüber, wie man heißt, in...

Tagträumen
Wissenschaft

Fernsehen im Kopf

Stundenlang in Fantasiewelten versinken – das klingt harmlos. Doch das maladaptive Tagträumen ist so exzessiv und zwanghaft, dass es das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. von CHRISTIAN WOLF Schon als junges Mädchen verbrachte Jayne Bigelsen unzählige Stunden damit, in ihrem Kopf „fernzusehen“. Heute erinnert sich...

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