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Ulmer Münster

größte gotische Pfarrkirche Deutschlands, Baubeginn 1377, eine fünfschiffige Basilika mit 161,5 m hohem Turm im Westen und Doppeltürmen im Osten. Nach der 1. Bauphase unter leitender Tätigkeit der Familie Parler wurde 1383 der Chor des ursprünglich als Hallenkirche geplanten Baus geweiht. Die 2. Bauphase stand seit 1392 unter Aufsicht U. Ensingers (Bau einer Dreischiffanlage mit Westturm). In der 3. Phase wurde unter M. Böblinger das Turmviereck vollendet; 1529 wurden die Bauarbeiten eingestellt. Vollendung und Restaurierung erfolgten 1844–1890; dabei wurde nach Zeichnungen Böblingers der Turm zu seiner jetzigen Höhe geführt. Ausstattung: bedeutende Portalplastiken (Tympanonreliefs), Chorgestühl von J. Syrlin dem Älteren (1469–1474), Altäre von M. Schaffner und H. Multscher, Gnadenstuhlgemälde von B. Zeitblom, Grab- und Gedenksteine.

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