Lexikon

Ụngerer

Tomi, eigentlich Jean Thomas, französischer Zeichner, Illustrator und Cartoonist * 28. 11. 1931 Straßburg; lebte 1956–1971 in New York und seit 1976 in Irland; steht mit seinen provokanten und entlarvenden Zeichnungen in der Tradition von G. Grosz und S. Steinberg. Ungerers umfangreiches Werk umfasst Märchenbücher für Kinder und Erwachsene, sarkastische Karikaturbände, erotisch-pornografische Satiren, Politsatiren und Werbegrafiken; die drastische und bisweilen zynische Aggressivität seiner Werke erregte immer wieder Kritik. Ungerer gehört zu den bekanntesten und produktivsten Zeichnern der Gegenwart; 2007 wurde in seiner Geburtsstadt Straßburg das Museum Toni Ungerer eingerichtet; Werke u. a.: „Die drei Räuber“1963; „Fornicon“ 1969; „Das Große Liederbuch“ 1975; „Die Gedanken sind frei“ 1993; Kompromisse“ 1966; Kinder- u. Jugendbücher: „Tremolo“ 1998; „Otto. Autobiographie eines Teddybären“ 1999; „Erotoscope“ 2001; „Kein Kuss für Mutter“ 2006; „Fünf fabelhafte Fabeltiere in einem Band“ 2008.
Hurrikan mit Auge, Wolkenwirbel, über Wasser und Land.
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