Lexikon
Vẹrb
[
Verbum; Zeitwort; Tätigkeitswort; Tuwortdas, Pl. Verben, Verba; lat.
]Wortart zur Bezeichnung von Tätigkeiten und Zuständen, die eigentliche prädikative Wortart; z. B. „gehen“, „werden“, „sich ereignen“. Die Beugung des Verbs (Konjugation) erfolgt im Dt. nach Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi. Man unterscheidet zwischen Vollverb (mit eigener lexikalischer Bedeutung), Hilfsverb, Modalverb und Kopula sowie zwischen transitivem und intransitivem Verb. Als starke Verben werden seit J. Grimm solche bezeichnet, die in der Präteritalform den Stammvokal wechseln, z. B. „gehen: – ich gehe – ich ging – ich bin gegangen“; schwache Verben bilden die Formen regelmäßig, z. B. „machen: er macht – er machte – er hat gemacht“. Auch Valenz.
I. Kühnhold, H. Wellmann, Das V. (Deutsche Wortbildung). 1973. – G. Seyfert, Zur Theorie der Verbgrammatik. 21979.
Wissenschaft
Verschmelzung im Laserlicht
Selten hat eine Idee so sehr die Fantasie der Forschung angeregt wie die Kernfusion mit Laserstrahlen. Um sie zu realisieren, müssen zahlreiche technologische Facetten bis ans Limit ausgereizt werden. von ANDREAS THOSS Im Jahr 2013 kam der Film „Star Trek Into Darkness“ in die Kinos. In einer Schlüsselszene streiten sich der...
Wissenschaft
»Wind, Wellen und Wasser«
Seit einem halben Jahrhundert werden die Austauschprozesse zwischen Atmosphäre und Ozean erforscht. Seniorprofessor Bernd Jähne nutzt dazu ein einzigartiges Forschungsgerät. Das Gespräch führte AURELIA EBERHARD Herr Prof. Jähne, welche physikalischen Vorgänge finden an der Grenze zwischen Luft und Meerwasser statt? Ein wichtiger...