Lexikon

Vergesellschaftung

Zoologie
Beziehungen des Tierindividuums zu Tieren der gleichen Art (intraspezifische Beziehungen) oder zwischen Tieren verschiedener Art (interspezifische Beziehungen).
1. Einfachste intraspezifische Beziehungen sind die zwischen Geschlechtspartnern (z. B. Werbung, Kopulation, Paarung, Ehe) und zwischen Eltern und Nachkommen (z. B. Brutfürsorge, Brutpflege). Tierverbände gleicher Art (Sozietäten) kommen häufig auf der Basis von Familien, Sippen u. Ä. zustande (höchste Entwicklung: soziale Insekten). Weitere Formen der Vergesellschaftung gehen über Verwandtschaftsbindungen hinaus, z. B. Schlaf-, Überwinterungs-, Jagd- und Wanderverbände oder Kolonien.
2. Interspezifische Beziehungen lassen sich danach unterscheiden, ob sie nur für einen der Partner nützlich sind (probiotische Beziehungen, z. B. Parökie, Entökie, Phoresie und Kommensalismus) oder ob beide Partner wechselseitigen Nutzen haben (symbiotische Beziehungen, z. B. Allianz, Mutualismus, Symbiose).
Darm
Wissenschaft

Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung

Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...

Tagträumen
Wissenschaft

Fernsehen im Kopf

Stundenlang in Fantasiewelten versinken – das klingt harmlos. Doch das maladaptive Tagträumen ist so exzessiv und zwanghaft, dass es das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. von CHRISTIAN WOLF Schon als junges Mädchen verbrachte Jayne Bigelsen unzählige Stunden damit, in ihrem Kopf „fernzusehen“. Heute erinnert sich...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon