Lexikon
Wechselwirkungen
Sammelbezeichnung für die zwischen Elementarteilchen wirkenden Fundamentalkräfte. Man unterscheidet vier Arten von Wechselwirkungen. Auf sie können vermutlich alle in der Natur auftretenden Kräfte zurückgeführt werden. Die starke Wechselwirkung bestimmt u. a. den Zusammenhalt der Atomkerne. Die elektromagnetische Wechselwirkung ist für die Kräfte zwischen elektrischen Ladungen und für alle chemischen Vorgänge verantwortlich. Auf die schwache Wechselwirkung geht u. a. der Betazerfall der Atomkerne zurück. Die schwache und die elektromagnetische Wechselwirkung sind heute theoretisch zur elektroschwachen Wechselwirkung zusammengefasst. Die Gravitationswechselwirkung besteht zwischen allen Massen und bewirkt deren gegenseitige Anziehung. Die Größenordnungen der einzelnen Wechselwirkungen verhalten sich etwa wie 1:10–2:10–14:10–38.
Wissenschaft
Feste Favoriten
Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...
Wissenschaft
Radiokarte des Unsichtbaren
Ein neues Observatorium von planetarer Größe soll das frühe Universum kartieren. Das Square Kilometre Array wird das leise Wispern des urtümlichen Wasserstoffs belauschen, um daraus Erkenntnisse für die Kosmologie zu gewinnen. von KAI DÜRFELD Bevor das Licht der ersten Sterne die dunkle Ära enden ließ und sich Galaxien formten,...