Gesundheit A-Z
Syndrom, postthrombotisches
Stauungssyndrom nach einer Thrombose, vor allem nach tiefer Beinvenenthrombose im Bereich des Oberschenkels oder Beckens, z. B. infolge unzureichender Behandlung bzw. unvollständiger Auflösung eines Thrombus mit längerfristiger oder dauerhafter Strömungsbehinderung, Ödembildung und Durchblutungsstörungen der Haut, die zur Bildung bräunlicher Stellen (Stauungsdermatose) führt. Die Haut wird dünn, empfindlich und entzündet sich, häufig mit Ausbildung eines Geschwürs (Ulcus cruris), das sehr schlecht abheilt. Solche Veränderungen können auch bei ausgeprägten Krampfadern oder anderen Erkrankungen entstehen, die mit einer Behinderung des venösen Blutstroms einhergehen. Therapeutisch steht die Verbesserung des Blutflusses im Vordergrund, z. B. durch Hochlagern und Kompression der Beine, chirurgische Versorgung der geschädigten Gefäße und sorgfältige Hautpflege bzw. Reinigung und Feuchtverband des Ulcus cruris.
Wissenschaft
Schiff ahoi!
Vor gut vier Jahren, im Dezember 2019, erblickte die erste Science-Busters-Kolumne in bild der wissenschaft das Licht der Welt. Sie hieß „Können Atombomben auf dem Mars Leben schaffen?“ und handelte davon, dass der verhaltensoriginelle AfD-Sympathisant Elon Musk auf dem Nachrichtenportal Twitter – das damals noch so hieß und...
Wissenschaft
Der Funk für übermorgen
Etwa alle zehn Jahre gibt es einen neuen Mobilfunkstandard. 2030 soll es wieder so weit sein. Was der Standard namens „6G“ an neuen Möglichkeiten bieten wird, ist in Grundzügen bereits erkennbar. Und es wird weiter eifrig daran geforscht. von MICHAEL VOGEL Vor fünf Jahren startete das erste 5G-Mobilfunknetz in Deutschland. Zum...