Lexikon

Weizenbaum

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Joseph, US-amerikanischer Mathematiker und Informationswissenschaftler deutscher Herkunft, * 8. 1. 1923 Berlin,  5. 3. 2008 Berlin; emigrierte 1936 als Kind jüdischer Eltern mit seiner Familie in die USA. Nach einem Studium der Mathematik forschte und lehrte er ab 1963 am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 19701988 als Professor für Computerwissenschaft. Er war einer der Pioniere der Informatik. Weltweit bekannt wurde er durch sein 1966 vorgestelltes Spracherkennungsprogramm ELIZA, das vielfach unkritisch als Meilenstein künstlicher Intelligenz verkannt und ernst genommen wurde. Weizenbaum wurde daraufhin zum scharfen Gesellschaftskritiker, der sich gegen gedankenlose Technik- und Computergläubigkeit wandte. Er war u. a. Vorstandsmitglied des „Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung“ (FIFF) und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Hauptwerk: „Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft“ 1976.
Farbsicht eines Säuglings
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Wie Kinder sehen lernen

Bei neugeborenen Kindern reifen die für das Farbsehen zuständigen Sehzellen erst mit der Zeit heran. Doch genau darin könnte ein entscheidender Vorteil für die Sehfähigkeit liegen. Das zeigt ein Vergleich mit Kindern, die blind geboren wurden und erst später durch eine Operation ihr Augenlicht erlangt haben – direkt in voller...

Vera C. Rubin Observatory
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Die fernen Verwandten von Planet 9

Trotz jahrelanger Fahndung konnten Astronomen keinen großen Planeten jenseits von Neptun aufspüren. Anders in extrasolaren Systemen: Dort sind ähnliche Planeten durchaus verbreitet. von THORSTEN DAMBECK Kreist im eisigen Außenbezirk unseres Sonnensystems hinter dem achten Planeten Neptun ein weiterer Himmelskörper um die Sonne?...

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