Lexikon
Wiesen
ursprünglich mit Gräsern und Futterpflanzen bestandene Flächen, landwirtschaftliche Kulturart, gekennzeichnet durch Dauerbesatz mit überwiegend horstbildenden Obergräsern neben Kräutern und Kleearten, die, gemäht, besonders zu Heu gemacht werden. Die Erträge schwanken je nach dem verfügbaren Wasser, besonders Grundwasser, erheblich (1000–6000 kg/ha). Naturwiesen leiden oft an zu hohem Grundwasserstand und sind deshalb mit geringwertigen Gräsern (Binsen, Seggen) bestanden. Kunstwiesen sind mit den Bodenverhältnissen angepassten Zuchtgräsern und Kleearten angesät worden. Wechselwiesen werden abwechselnd als Äcker oder Wiesen genutzt.
Wissenschaft
Mehr Klarheit beim Klima
Computersimulationen gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der Klimaforschung. Sie werden ständig weiter entwickelt – auch mit Künstlicher Intelligenz. von THOMAS BRANDSTETTER Die Computersimulationen der Klimaforscher haben gigantische Ausmaße angenommen. Auf Supercomputern mit einer Unmenge an Daten versuchen die...
Wissenschaft
Schwingender Riese
Die Messungen der Raumsonde Juno erlauben es, in den dunklen Abgrund von Jupiters mächtiger Gashülle zu spähen. Sichtbar wird eine turbulente Welt in ständiger Bewegung. von THORSTEN DAMBECK Jupiter sei noch jung. Seit seiner Geburt habe der Riesenplanet nur wenig Zeit gehabt sich abzukühlen. Die innere Hitze dränge deshalb...