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Lotto – die Hoffnung auf das große Los

Welche Lotterien gibt es?

Im Unterschied zum Preisausschreiben müssen sich Lottospieler mit einem Einsatz in das Glücksspiel einkaufen. Drei Systeme ringen um die Gunst der Spieler: Beim Zahlenlotto setzt der Spieler auf Ziffern, die er selbst auswählt. Auch die Höhe des einzusetzenden Geldbetrags ist in Grenzen frei wählbar. Die Höhe des Gewinns ist von der Summe der Einzahlungen abhängig. Das bekannteste Beispiel ist die Auswahlwette 6 aus 49.

Anders bei der Klassenlotterie. Hier gibt ein gekauftes Los die Losnummer bereits vor. Auch die Höhe der Gewinne ist von vornherein festgelegt. Zur Wahl stehen ganze, halbe, Viertel- oder Achtellose. Eine jüngere Variante ist die sogenannte Fernsehlotterie, die seit 1956 über deutsche Monitore flimmert. Bei Spielen wie "Goldene 1" oder "Glücksspirale" werden die Gewinnnummern im Rahmen speziell dafür konzipierter TV-Sendungen bekannt gegeben.

Der Deutschen liebstes Lottokind heißt aber nach wie vor 6 aus 49. An rund 24 000 Schaltern werden jede Woche etwa 1,8 Milliarden Kreuze gemacht. Das kostet die 32 Mio. Spieler vor jedem Samstag und Mittwoch die erkleckliche Summe von 175 Mio. Euro.

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