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Mr. Tupperware

Wie ein Name zur Marke wurde

Wer kennt sie nicht: die bunten Plastikschüsseln mit luft- und wasserdichten Deckeln? Die Rede ist - natürlich - von Tupperware. Begonnen hat alles mit Zahnputzbechern und Zigarettenschachteln aus Plastik. Ihr Erfinder: Earl Silas Tupper. Zum 100. Geburtstag von Mr. Tupperware erinnern wir an die Anfänge einer großen Marke.

Tupperware

Tupperware wird auf den sogenannten Tupperpartys in Hülle und Fülle und in allen Formen und Farben angeboten.

Der am 28. Juli 1907 in New Hampshire geborene Earl Silas Tupper arbeitete zunächst in den Gewächshäusern seiner Eltern, schließlich war er als Postangestellter und Bahnarbeiter tätig. Doch seine Leidenschaft galt dem Experimentieren. In der ersten Hälfte der 1930er Jahre baute Tupper eine Landschaftsgärtnerei mit dem Schwerpunkt der Baumpflege und Baumsanierung auf. Zunächst lief das Unternehmen trotz Depression erfolgreich, doch in Gedanken war Tupper bei eigenen Erfindungen, wie seine Notizbücher aus dieser Zeit verraten. Im Jahr 1936 musste Tupper schließlich doch seine Firma für bankrott erklären. Für den kreativen Tupper allerdings nicht weiter dramatisch. Denn noch im gleichen Jahr knüpfte er Kontakte zur Chemiefirma DuPont, in der er kurz darauf anfing zu arbeiten. Nur ein Jahr später gründete er die Earl S. Tupper Plastics Company und war als Subunternehmer für DuPont tätig. Während des Zweiten Weltkriegs lief das Geschäft mit Tupper Plastics sehr gut. Nicht etwa, weil die Nachfrage nach diversen Plastikschüsseln boomte, sondern weil Teile für Gasmasken und Signallampen der Navy gefragt waren. Und auch nach dem Krieg erkannte Earl Silas Tupper die Zeichen der Zeit: Der wachsende Bedarf nach kleineren Luxusartikeln stieg und der Markt der Konsumenten wuchs.

Die Geburt der Tupperware

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Ute Becker, wissen.de
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