Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

erschöpfen

er|schọ̈p|fen
V.
1, hat erschöpft
I.
mit Akk.
1.
etwas e.
a)
bis zum letzten Stück verbrauchen;
unsere Vorräte sind erschöpft
b)
bis in die letzten Einzelheiten untersuchen, erörtern;
ein Thema e.; einen Sachverhalt ~d darstellen
2.
etwas oder jmdn. e.
bis an die Grenze des Möglichen, der Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen, anstrengen, ermüden;
seine Kräfte, die Kräfte eines Tieres e.; diese Arbeit erschöpft mich; ich bin (völlig) erschöpft; er macht einen erschöpften Eindruck
II.
refl.
sich e.
1.
aufhören, zu Ende gehen;
unser Gesprächsstoff hat sich, unsere Austauschmöglichkeiten haben sich erschöpft
2.
sich verausgaben;
er redet viel über seinen Beruf, aber damit erschöpft er sich auch
weiter weiß er nichts zu sagen
3.
sich in etwas e.
in etwas (ausschließlich) bestehen;
seine Tätigkeit erschöpft sich darin, dass er die Aufträge der anderen ausführt
Erz, Meer, Meeresgrund
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