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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Feder

Fe|der
f.
11
1.
bei Vögeln
aus Kiel und Fahne bestehendes Horngebilde der Oberhaut
(Deck~, Schwung~, Flaum~); die ~n
ugs.
das Bett;
in die ~n kriechen; früh nicht aus den ~n finden; ~n lassen müssen
bittere Erfahrungen machen, Enttäuschungen erleben;
sich mit fremden ~n schmücken
die Gedanken oder Taten eines anderen als die eigenen ausgeben
2.
früher
aus einer Vogelfeder hergestelltes Schreibgerät
3.
bei Schreib und Zeichengeräten
(herausnehmbare) aus Metall gearbeitete elastische Spitze (die die Schreib oder Zeichenflüssigkeit auf die Unterlage überträgt)
4.
Federhalter;
ein Mann der F.
jmd., der viel (produktiv) schreibt, Schriftsteller, Journalist;
zur F. greifen
zu schreiben beginnen;
ein Werk aus seiner F.
ein von ihm geschriebenes Werk
5.
schriftliche Ausdrucksweise, Stil;
er führt, schreibt eine gewandte F.
er kann sich gewandt schriftlich ausdrücken;
eine scharfe, spitze F. führen
scharf kritische, boshafte Bücher, Artikel schreiben;
er verfügt über eine (sehr) lockere, flüssige F.
er schreibt einen (sehr) lockeren, flüssigen Stil
6.
Tech.
Maschinenteil, das sich bei Belastung verformt und danach wieder in die Ausgangslage zurückkehrt
(Spiral~)
7.
dünne, an ein Brett angearbeitete Holzleiste, die in die Nut des Nachbarbretts passt
(Brett~)
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