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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

glauben

glau|ben
V.
1, hat geglaubt
I.
mit Akk.
etwas g.
1.
etwas für wahr, für richtig halten;
ich glaube das nicht; ich glaube ihm kein Wort; das will ich g.!
das ist bestimmt so, das ist bestimmt richtig
2.
vermuten;
ich glaube nicht, ich glaube wohl (erg.: es); ich glaube, er wird es schaffen; ich glaubte ihn schon fort
ich vermutete, dass er schon fort sei;
ich glaubte mich im Recht
ich vermutete, nahm an, dass ich im Recht sei;
er will mich g. machen, dass
er will mir einreden, dass ;
es ist nicht zu g.!
es ist unerhört!
II.
mit Präp.obj.
an etwas g.
vom Vorhandensein von etwas, von der Richtigkeit von etwas überzeugt sein;
an Gott g.; ich glaube an seine Aufrichtigkeit, an seine Begabung; sie glaubt an ihn
sie ist gewiss, dass er etwas kann, etwas erreichen wird;
er hat dran g. müssen
ugs.
1.
er ist gestorben;
2.
er hat sich in das Unvermeidliche fügen müssen
III.
mit Dat. oder mit Dat. und Akk.
jmdm. (etwas) g.
(etwas) für wahr halten, was jmd. sagt;
ich glaube dir (nicht), ich glaube es dir (nicht)
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