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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE
Icon:
Das Wort für „Bildsymbol“ wird, wie viele englische Ausdrücke, vor allem in der Computersprache verwendet. Wurzel ist das griechische
eikon
„Bild“, „Gemälde“.
Icons
sind die Bildzeichen der Navigationsleiste auf dem Bildschirm, die bestimmte, durch Anklicken auszulösende Funktionen, Dateien oder Programme darstellen. Die ersten Computericons wurden Anfang der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts von der amerikanischen Firma Xerox entwickelt.
Bei
Icons
handelt es sich um international verständliche Zeichen. Aufgrund dieser Eigenschaft hat es solche Piktogramme schon früher gegeben, und zwar an Orten, an denen viele Menschen verschiedener Sprachen zusammenkommen, die sich dadurch intuitiv orientieren können. Icons dienen als Wegweiser zum Beispiel auf Flughäfen oder an Bahnhöfen. Die heute international gültigen Bildzeichen für die einzelnen Sportarten gibt es seit den Olympischen Spielen von 1972 in München, wo sie erstmals eingesetzt wurden. Ihren Ursprung dürften Icons als solche in den so genannten piktografischen Sprachen haben: So stellten zum Beispiel die Hieroglyphen der Ägypter oder der Maya Begriffe bzw. Informationen durch Bilder dar.
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