Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

identifizieren

iden|ti|fi|zie|ren
V.
3, hat identifiziert
I.
mit Akk.
1.
etwas oder jmdn. i.
erkennen, wer jmd. ist, was etwas ist;
einen Verdächtigen als den Täter i.; ein Messer als Mordwaffe i.; eine Zeichnung als Werk Dürers i.
2.
etwas mit etwas i.
etwas mit etwas gleichsetzen, etwas als dasselbe wie etwas (anderes) betrachten;
man kann diese eher spontane Äußerung kaum mit seiner wirklichen Überzeugung i.
II.
refl.
sich mit etwas i.
voll mit etwas übereinstimmen (und sich dafür einsetzen);
er identifiziert sich mit seiner Arbeit; sich mit jmdm. i.
genau das gleiche denken, fühlen wie jmd., sich in jmds. Lage versetzen;
in einem Theaterstück identifiziert er sich sofort mit dem Helden auf der Bühne
[< 
lat.
identitas
„Wesenseinheit“ (zu
idem
„der, dasselbe“) und
facere
(in Zus.
ficere
) „machen“]
,
Iden|ti|fi|zie|rung
f.
,
, nur Sg.
Nährwertangaben auf einer Verpackung
Wissenschaft

Wie Kalorienangaben unsere Lebensmittelauswahl beeinflussen

Welchen Effekt haben Kalorienangaben auf Lebensmitteln? Dieser Frage ist nun eine Cochrane-Metastudie mit Daten von rund 10.000 Personen nachgegangen. Demnach können die Kennzeichnungen Verbrauchern tatsächlich dabei helfen, sich für kalorienärmere Lebensmittel zu entscheiden. Der Effekt ist allerdings nur gering: Bei einer...

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Unser unzuverlässiges Gedächtnis

Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon