Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Melancholie

Me|lan|cho|lie
[ko]
f.
,
, nur Sg.
Trübsinn, Schwermut
[< 
griech.
melancholia
„Tiefsinn, Schwermut“, < 
melas,
Gen.
melanos,
„schwarz“ und
chole
„Galle“; in der antiken Med. galt die schwarze Galle als einer der vier Körpersäfte, deren ausgewogenes Verhältnis zueinander die innere Ausgeglichenheit des Menschen bewirkt, überwiegt dagegen die schwarze Galle, so ergibt sich als äußeres Erscheinungsbild der Melancholiker, der schwermütig und verzagt ist]
Mann mit rotem Bart hält einen Stein vor einer künstlichen Waldkulisse mit Bäumen und Felsen.
Wissenschaft

»Die Trias war ein evolutionäres Experiment«

Mirasaura grauvogeli lebte vor 247 Millionen Jahren. Stephan Spiekman erklärt, warum der Fossilienfund aus dem Elsass von herausragender Bedeutung für das Verständnis der Evolution ist. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Dr. Spiekman, wo ist Mirasaura im Stammbaum der Reptilien denn einzuordnen? Mirasaura gehört zu den...

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