Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

schänden

schạ̈n|den
V.
2, hat geschändet; mit Akk.
1.
etwas s.
a)
entweihen, die Heiligkeit von etwas verletzen;
eine Kirche (durch Beschädigung oder unangemessenes Betragen) s.; ein Denkmal s.; ein Grab s.
b)
beflecken, beschmutzen, verunglimpfen;
jmds. Namen s.
c)
poet.
entstellen, verunstalten;
der hässliche Anbau schändet die ganze Fassade
2.
jmdn. s.
veraltet
jmds. Ehre, Ansehen verletzen;
eine Frau s.
eine Frau zum unehelichen Beischlaf zwingen (und ihr damit die Jungfräulichkeit nehmen);
einen Knaben s.
an einem Knaben gewaltsam sexuelle Handlungen vornehmen
Wissenschaft

Bioinspirierte Wasseraufbereitung

Entgiftung nach pflanzlichem Vorbild: Forschende haben ein bioinspiriertes Polymer entwickelt, das Wasser hochwirksam und selektiv vom Schwermetall Cadmium befreien kann. Es ist dem Bauplan der sogenannten Phytochelatine nachempfunden, durch die Pflanzen den Schadstoff aus ihren Geweben beseitigen. Durch die Bindung des Polymers...

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Wissenschaft

Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

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