Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

verwerfen

ver|wr|fen
V.
181, hat verworfen
I.
mit Akk.
etwas v.
1.
für nicht gut, für unbrauchbar halten und daher ablehnen;
einen Vorschlag v.
2.
für unehrenhaft, unmoralisch erklären;
vgl.
verworfen;
jmds. Verhalten v.
3.
Rechtsw.
als unberechtigt, unannehmbar ablehnen;
eine Berufung v.; eine Klage v.
II.
o. Obj.; von Tieren
eine Fehlgeburt haben, ein totes Junges, tote Junge zur Welt bringen;
Syn.
beim Schwein
verferkeln,
bei der Kuh
verkalben,
bei Schaf und Ziege
verlammen
III.
refl.
sich v.
1.
sich verbiegen, krumm werden;
Holz verwirft sich; die Bretter haben sich verworfen
2.
Geol.
sich gegeneinander verschieben;
Gesteinsschichten v. sich
Wissenschaft

Hölzerne Riesen

Windkraftanlagen aus Holz galten lange Zeit als nicht realisierbar. Doch nun setzt ein Umdenken ein, denn der natürliche Baustoff bietet strukturelle und auch ökonomische Vorteile. von JAN BERNDORFF Die Windenergiebranche steckt in einem Dilemma. Sie soll ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende sein und klimaschonend „grünen“...

hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Sind Quantentechnologien gefährlich?

Physik kann gefährlich sein. Das hat die Welt beispielsweise mit der Entwicklung der Atombombe auf die harte Tour gelernt. Schon lange gibt es deshalb internationale Regelungen und Abkommen, um die Nutzung von Kernwaffen einzuschränken. Seit Kurzem sorgt man sich in der Verteidigungspolitik aber auch um die Gefahren eines anderen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon