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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

verwerfen

ver|wr|fen
V.
181, hat verworfen
I.
mit Akk.
etwas v.
1.
für nicht gut, für unbrauchbar halten und daher ablehnen;
einen Vorschlag v.
2.
für unehrenhaft, unmoralisch erklären;
vgl.
verworfen;
jmds. Verhalten v.
3.
Rechtsw.
als unberechtigt, unannehmbar ablehnen;
eine Berufung v.; eine Klage v.
II.
o. Obj.; von Tieren
eine Fehlgeburt haben, ein totes Junges, tote Junge zur Welt bringen;
Syn.
beim Schwein
verferkeln,
bei der Kuh
verkalben,
bei Schaf und Ziege
verlammen
III.
refl.
sich v.
1.
sich verbiegen, krumm werden;
Holz verwirft sich; die Bretter haben sich verworfen
2.
Geol.
sich gegeneinander verschieben;
Gesteinsschichten v. sich
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