Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Vitamin:
Die Bezeichnung für den meist von Pflanzen gebildeten, zur Steuerung bestimmter organischer Prozesse lebensnotwendigen Wirkstoff ist ein Kunstwort. Geprägt wurde es 1912 von dem polnisch–amerikanischen Biochemiker Casimir Funk (1884–1967), der über den Zusammenhang von Krankheiten und Ernährungsweise forschte. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem lateinischen Wortfür „Leben“ und der Nachsilbeals Kürzel fürdie von Ammoniak abgeleiteten Stickstoffverbindungen, heißt also wörtlich „Lebensamine“. Obwohl längst bekannt ist, dassnicht ausschließlich Amine sind, ist der Name erhalten geblieben. Im Englischen ging man aufgrund dieser Erkenntnis allerdings vonzuüber. Viele Vitamine können heute künstlich hergestellt werden, weil ihr chemischer Aufbau bekannt ist. Die einzelnen Vitamine werden gekennzeichnet durch Buchstaben (oder) oder die Kombination von Buchstaben und Zahlen ().
Die Umgangssprache kennt noch ein anderesbei demfür „Beziehungen“ steht. Dieser Ausdruck steht für das karrierefördernde Geflecht aus beruflichen und persönlichen Kontakten.
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