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Superheldenverfilmungen

DC Comic-Verfilmungen auf dem Vormarsch

Es wirkt ein wenig ungerecht. Während DC Comics Ende der 70er erfolgreich ihren obersten Weltretter Superman ein Kinodenkmal setzte und in Ende der 80er Jahre Batman ebenfalls die Leinwände eroberte, schien Marvel jahrelang über die Produktion von Zeichentrickfilmen nicht hinaus zu kommen. Einen ersten Ausbruchversuch aus der Zeichentrick-Ecke stellte die von CBS bestellten Spiderman-Filme ab 1977 dar. Auf fünf Folgen angelegt schlug sich Nicholas Hammond als Peter Parker durch drei Bildschirm-Abenteuer, die in Europa auch im Kino zu sehen waren. Doch eine mit dem Superman-Fieber vergleichbare Spinnen-Hysterie konnten Spider-Man, der Spinnenmensch (1977), Spider-Man schlägt zurück (1978) und Spider-Man gegen den gelben Drachen (1979) nicht wirklich auslösen. Denn der Leinwand-Spinnenmensch hatte nichts von dem rasanten Tempo der Comic-Vorlage und knüpfte auch nur bedingt an den Charakteren der Originalvorlage an.

Erste Erfolge für Marvel

Einen Kultstatus erzielte dagegen die TV-Serie Incredible Hulk, die vor allem von der Monsterdarstellung des Bodybuilders Lou Ferringo lebt. Den Durchbruch auf der Kinoleinwand schaffte erst ein anderer farbiger Marvel-Held 1998. Der schwarze Vampirjäger Blade lockte allein in Deutschland 1,2 Millionen Menschen in die Kinos. Seinen ersten Auftritt hatte Blade als einsamer Kämpfer in der Marvel-Serie Graf Dracula, wo er sich mit hölzernen Messern auf Vampirjagd machte und dabei gelegentlich die Pläne der eigentlichen Hauptfiguren der Serie störte. In seiner von Wesley Snipes gespielten Reinkarnation wird aus dem jagdlustigen Halbvampir auf der Spur des Grafen Dracula der Hauptgegenspieler einer internationalen Vampir-Verschwörung, der den blutsaugenden Bösewicht Frost an dem Griff nach der Weltherrschaft hindern muss.

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