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WAHRIG SYNONYMWöRTERBUCH

Gutes redensartlich

Das Adjektiv gut ist ebenso wie seine Substantivierung Bestandteil zahlreicher Redewendungen. Es gut mit jemandem meinen bedeutet, »jemandem freundlich gesonnen sein«. Das gilt auch, wenn man einem Menschen etwas im Guten sagen will. Dann geschieht dies mit freundlichen Worten und ohne Vorwürfe. Es gut haben oder gut gestellt sein heißt in glücklichen Umständen leben beziehungsweise gut versorgt sein. Wer gut dran ist, der hat ebenso Glück wie jemand, der es gut trifft. Wer gut drauf ist, hat genauso gute Laune wie einer, der guter Dinge ist. Ein Ausdruck der Missbilligung ist dagegen die Redensart nicht gut auf jemanden zu sprechen sein. Will man jemanden beruhigen, verwendet man den Satz lass (es) gut sein!
Einwände werden oft mit der umgangssprachlichen Formulierung eingeleitet das ist (alles) gut und schön, aber Eine Bitte beginnt gelegentlich mit der Formel sei so gut und Zweckmäßigkeit drücken die Formulierungen aus gut daran tun oder es hat sein Gutes, dass Jemand, der von einem Vorgang nicht betroffen ist, hat gut lachen/reden. Ablehnung lässt sich umgangssprachlich in die ironische Frage kleiden Aber sonst geht es dir (noch) gut?
Ebenfalls ironisch ist die Charakterisierung eines Menschen als jenseits von Gut und Böse. Das heißt entweder, diese Person ist so alt, dass sie keine Bedürfnisse mehr hat, oder aber sie ist weltfremd und naiv. Die Wendung so gut wie bedeutet »fast«. Die umgangssprachliche Formel gut und gern drückt eine Schätzung aus, und zwar im Sinn von »mindestens«. Eine Zusammenfassung lässt sich schließlich mit der Wendung kurz und gut einleiten.
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