Wahrig Herkunftswörterbuch
nahe
das Wort geht über
mhd.
nach, naher, ahd.
nah auf germ.
*næhwa– „nah“ zurück; die weitere Herkunft ist unklar, eine Verwandtschaft mit altind.
náka– „Firmament“ wird angenommen; die Superlativform nächst findet sich in Formen wie Nächster
„Mitmensch“ und die zugehörige Zusammensetzung Nächstenliebe
, die beide aus dem 18. Jh. stammen
Wissenschaft
Höhlenkino im Flackerlicht
Feuerschein erleuchtete die Wände nicht nur für die Arbeit der Künstler, manche Werke erweckte es regelrecht zum Leben. von Rolf Heßbrügge Prähistorische Höhlenkunst liegt meist tief im Inneren von Höhlen verborgen. Ohne Beleuchtung sieht man dort kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Objekte an den Wänden. Die...
Wissenschaft
»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«
Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...