Wahrig Herkunftswörterbuch

scheinen

das Wort beruht zusammen mit
altengl.
scinan,
altfrz.
skina auf
germ.
*skei–na– „scheinen“; außergermanische Verwandtschaften mit
lat.
scintilla „Funke“ und
russ.
sijat' „glänzen“ weisen auf eine gemeinsame indogermanische Ursprungsform mit der Bedeutung „glänzen, schimmern“ hin; neben diesem Verständnis entwickelte sich im Deutschen auch die Bedeutung „zeigen“ und „vorgeben, etwas zu sein“; ersteres noch erhalten in der Präfigierung
erscheinen
; das Adverb
wahrscheinlich
ist eine Lehnübersetzung von
frz.
vraisemblable und seit dem 17. Jh. in Gebrauch; ebenfalls aus dem Französischen entlehnt ist die Zusammensetzung
Scheinwerfer
, aus
frz.
réverbère „Lampenspiegel“, etwa seit dem 18. Jh. gebräuchlich
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Wissenschaft

Ganz schön bizarr

Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...

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Wissenschaft

Skurrile Regelfälle

Stellen wir uns eine Bioforscherin vor, die nach einigen Experimenten vor einem ziemlich skurrilen Ergebnis steht. Sorgfältig wiederholt sie die gesamte Versuchsreihe noch mehrere Male, baut sogar noch zusätzliche Kontrollexperimente ein. Doch es bleibt dabei: Die Daten sind robust und reproduzierbar. Das Ergebnis ist also echt...

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