Lexikon
innere Form
in der Dichtungstheorie ein Begriff, mit dem man die wesensentsprechende Gestaltnahme einer Idee (bzw. des Gehalts) eines Dichtwerks bezeichnet. Diese Gestaltungsprinzipien sind auch Grundlage der äußeren Form einer Dichtung. Der griechische Philosoph Plotin unterschied als Erster zwischen der Vorstellung des Dichters (der „inneren Form“) und der Form des ausgeführten Werks. A. A. C. Shaftesbury nannte die innere Form („inward form“) die schöpferische Urkraft.
Wissenschaft
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
Seit langem gilt der Cannabis-Bestandteil Cannabinol (CBN) als schlaffördernd. Wie genau er sich auf Tiefschlaf- und Traumphasen auswirkt, war allerdings noch unklar. Nun hat ein Forschungsteam an Ratten gezeigt, dass CBN nicht nur die Gesamtschlafdauer erhöht, sondern auch die Tiefschlafphasen fördert. Daran beteiligt ist neben...
Wissenschaft
Tropfsteine als Klimazeugen
Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...