Lexikon
Lipps
Theodor, deutscher Philosoph und Psychologe, * 28. 7. 1851 Wallhalben, Pfalz, † 17. 10. 1914 München; lehrte in Bonn, Breslau und München; Hauptvertreter einer philosophischischen Richtung, die in der Psychologie die Grundlage von Logik und Ethik sah. In seiner „Ästhetik“ (2 Bände 1903–1906) begründete er die Lehre von der Einfühlung als Selbstobjektivation (d. h. als Sichselbst-Finden oder -Erleben im Objekt); schrieb ferner: „Grundzüge der Logik“ 1893; „Die ethischen Grundfragen“ 1899.
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...
Wissenschaft
Verständnis für soziale Strukturen fördert den eigenen Aufstieg
Wer sozial gut vernetzt ist, bringt es oft besonders weit auf der Karriereleiter. Doch welche Faktoren bestimmen darüber, ob wir uns mit den „richtigen“ Personen anfreunden? Eine Studie hat nun erhoben, wie sich die sozialen Netzwerke von Studierenden in ihrer Anfangszeit an der Universität entwickeln. Das Ergebnis: Wer bereits...