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Arbeitskosten europaweit gestiegen

Seit 2000 haben sich die Arbeitskosten in Deutschland um 9,5 Prozent erhöht. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Vergleich zum gesamten Euro-Währungsgebiet, bei dem der Durchschnittswert bei 17,8 Prozent liegt, fällt der Anstieg für das Bundesgebiet daher moderat aus. Zu den Arbeitskosten zählt das Statistische Bundesamt neben Bruttolohn auch Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Leistungsprämien und die Kosten für Lohnfortzahlung bei Krankheit und Auszubildendenvergütung.

Geringe Teuerungsrate im Quartal vor der Fußball-WM

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben sich auch in jüngster Zeit die Gesamtkosten einer Arbeitsstunde im Produzierenden Gewerbe und in den Dienstleistungsbereichen nur gering verteuert. Der Anstieg im zweiten Quartal 2006 lag gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal bei lediglich 0,7 Prozent. Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten entwickelten sich unterschiedlich: Die Bruttolöhne und -gehälter je geleistete Stunde sind im zweiten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,0 Prozent gestiegen. Die Lohnkosten sanken im gleichen Zeittraum um 0,2 Prozent.

 

Deutschland im Europavergleich mit geringstem Anstieg

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von Michael Fischer, wissen.de/Quelle: Statistisches Bundesamt
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