Daten der Weltgeschichte
4. 6. 1989, Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ beendet Reformbewegung
China
Mit einem Militäreinsatz beendet die Führung der chinesischen Kommunisten die seit Mitte April anhaltenden Massenproteste für Demokratie und Menschenrechte auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking. Dem brutalen Einsatz von Panzern und Soldaten gegen die mehr als 100 000 meist jugendlichen Demonstranten fallen etwa 3600 Menschen zum Opfer. 120 000 werden im ganzen Land verhaftet. Das Massaker führt weltweit zur Isolierung Chinas. Die EG-Staaten können sich jedoch nicht auf Wirtschaftssanktionen einigen. Die Anfang der 80er Jahre begonnene Reformbewegung, die vor allem durch die Wirtschsftkrise in China angefacht wurde, ist mit dem Gewaltakt vorläufig beendet worden.
Die „Oder-Vergifter“ geben Geheimnisse preis
Im Sommer 2022 machten sie massenweise Fischen und anderen Flussbewohnern den Garaus: Den toxischen Mikroalgen der Oder-Katastrophe haben Forschenden nun ins Erbgut geblickt. Die Sequenzierung des Genoms der Einzeller hat unter anderem die DNA-Bereiche aufgedeckt, die für die Struktur ihres Gifts und damit für dessen...
Urprall statt Urknall?
Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...