Daten der Weltgeschichte

4. 6. 1989, Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ beendet Reformbewegung

China

Mit einem Militäreinsatz beendet die Führung der chinesischen Kommunisten die seit Mitte April anhaltenden Massenproteste für Demokratie und Menschenrechte auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking. Dem brutalen Einsatz von Panzern und Soldaten gegen die mehr als 100 000 meist jugendlichen Demonstranten fallen etwa 3600 Menschen zum Opfer. 120 000 werden im ganzen Land verhaftet. Das Massaker führt weltweit zur Isolierung Chinas. Die EG-Staaten können sich jedoch nicht auf Wirtschaftssanktionen einigen. Die Anfang der 80er Jahre begonnene Reformbewegung, die vor allem durch die Wirtschsftkrise in China angefacht wurde, ist mit dem Gewaltakt vorläufig beendet worden.

Demenz und Medikamente
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AMOC
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