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Ich war noch niemals in New York ...

Wer gemäß des Udo Jürgens Klassikers nun endlich seine Träume - zumindest beruflich - wahr machen und sich einen Job im Ausland suchen will, hat heute Dank der Globalisierung vielfache Möglichkeiten. Fast jedes große Unternehmen hat internationale Standorte und es ist möglich, auch in China, Südamerika und Australien für deutsche Konzerne zu arbeiten. Doch der Andrang an Bewerbern ist groß, nicht nur unter den Professionals, sondern auch unter Studenten. Denn oftmals sind Auslandspraktika die Voraussetzung für eine spätere langfristige Entsendung.

Was muss der Bewerber mitbringen, um sich für begehrte Auslandspositionen zu qualifizieren? Können auch Berufseinsteiger ins Ausland gehen? Welche Sprachen brauche ich, komme ich mit Englisch wirklich überall weiter? Und sollte schon die Bewerbung für eine internationale Position auf Englisch sein? Auf diese und andere Fragen gibt dieses Special Antwort.

Über 30 internationale Großkonzerne der Jobbörse www.jobstairs.de geben Auskunft über Anforderungen der Konzerne an Bewerber sowie Leistungen und Chancen, die der Arbeitnehmer umgekehrt erwarten kann. Es gibt noch immer viele Illusionen über Traumgehälter in Traumjobs in Traumländern, die die meisten Bewerber nur aus dem Fernsehen oder einem Urlaub kennen. Es muss dem nach fernen Ländern Strebenden klar sein, dass andere Länder andere Kulturen und Sitten haben und neben allen spannenden Möglichkeiten auch Probleme auftauchen können. Wer ins Ausland geht, dem steht viel Arbeit bevor, noch bevor er den Flieger betreten hat. Manchmal gehört sogar das Lernen einer völlig neuen Sprache dazu.

Andere Länder, andere Sitten
In China zum Beispiel kommt man zwar mit Schulenglisch gut über die Runden, aber im Berufsleben sind fundierte Mandarin-Kenntnisse unerlässlich. Ebenso Portugiesisch in den meisten Ländern Südamerikas. Auch Kultur-Kenntnisse im Job- und im privaten Alltag müssen nicht nur bekannt, sondern einstudiert sein, damit das Verhalten in der jeweiligen Situation immer angemessen ist. In Polen beispielsweise wird sehr viel Wert auf „Socializing“ gelegt, insbesondere wenn man beim Essen zusammen ist. Dabei gilt es als Affront, Wodka abzulehnen. In arabischen Ländern gilt es hingegen zu berücksichtigen, dass dort striktes Alkoholverbot vorherrscht. Selbst innerhalb Europa gibt es schon Unterschiede. In Großbritannien beispielsweise geht es grundsätzlich immer etwas konservativer zu und die von Deutschen oft belächelte Tea-Time ist ein durchaus ernst zu nehmender Termin. Grundsätzlich ist es im Ausland oft nicht gefragt, all zu direkt und zügig zu sein, die europäischen und weltweiten Nachbarn legen viel mehr Wert auf gegenseitiges Kennenlernen und Zeit für den Kontaktaufbau.

Findet die Personalauswahl im Ausland statt, muss sich der Bewerber auf andere Anforderungen im Bewerbungsprozess einstellen. Die Persönlichkeiten von Bewerbern stehen ebenso im Vordergrund wie die Leistungen. In den Bewerbungsverfahren des europäischen Auslands nutzen rund die Hälfte aller Unternehmen Persönlichkeits- und Intelligenztests sowie graphologische Gutachten.

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