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Jubel und Freude weltweit

Chronik Jahresband 1969

New York - Parade für die Astronauten von Apollo 11
Corbis-Bettmann, New York
Juli 1969 - Zahllose Grußbotschaften und Glückwunschtelegramme aus aller Welt treffen nach der erfolgreichen Landung auf dem Mond im Raumfahrtzentrum Houston (Texas) und in Washington ein. Die Erde, so Papst Paul VI. in einer Botschaft an die Besatzung von "Apollo 11", sei nun keine unüberwindbare Grenze für den Menschen mehr, sondern Schwelle zur Weite des Raums und zu neuen Geschicken. In New York feiern Hunderttausende auf den Straßen. Die US-Zeitung "New York Times" berichtet über das Ereignis und macht mit der größten Überschrift auf, die es je in der 118-jährigen Geschichte der Zeitung gegeben hat: "Menschen landen auf dem Mond."

Weltweit haben nach Schätzungen ca. 600 Millionen Zuschauer die Landung der ersten Menschen auf dem Erdtrabanten im Fernsehen verfolgt. Die Stationen aller Kontinente berichten live über das Jahrhundertereignis. Leergefegte Straßen gibt es in der Tschechoslowakei ebenso wie in Japan, in Indien wie in der arabischen Welt. Eingehend informiert das sowjetische Fernsehen seine Zuschauer über den Erfolg der US-amerikanischen Konkurrenten. In Bolivien wird der 21. Juli zum nationalen "Tag des Jubels" erklärt.

In der Bundesrepublik bringen viele Zeitungen Sonderausgaben heraus. Manche Betriebe haben ihren Arbeitsbeginn verschoben, damit die Beschäftigten nach der vor dem Fernseher durchwachten "Mondnacht" noch ein wenig Schlaf nachholen können.

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