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15. Juni 2002
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Houston
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Houston: Im Enron-Skandal erklärt ein Schöffengericht in Houston nach zehntägigen Beratungen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen der Justiz-Behinderung für schuldig. Nach Ansicht des Gerichts hat Andersen im Oktober und November 2001 unrechtmäßig Enron-Akten und -dateien manipuliert und vernichtet. Den dafür Verantwortlichen droht nun eine fünfjährige Bewährungsstrafe und eine Geldstrafe bis zu 500 000 US-Dollar. Andersen geriet schon nach dem Enron-Konkurs Anfang Dezember 2001 in Bedrängnis und büßte insgesamt 785 seiner einst 2300 börsennotierten Klienten ein. Mehrere Niederlassungen im Ausland sagten sich von dem im Jahr 1918 gegründeten Mutterkonzern los oder gingen Fusionen mit anderen Firmen ein. Das Strafmaß gegen Andersen soll am 26. August verkündet werden.
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